Backofen reinigen: Mit diesen Hausmitteln klappt's

Veröffentlicht am 1. Januar 2026 um 19:16

Ein verschmutzter Backofen ist ein Ärgernis – doch aggressive Reiniger müssen nicht sein. Mit simplen Hausmitteln wie Backpulver oder Natron lassen sich selbst hartnäckige Verkrustungen lösen. So wird der Ofen wieder strahlend sauber.

Das Backofenputzen gehört wohl zu den unbeliebtesten Aufgaben im Haushalt. Fettspritzer und Essensreste an den Innenwänden haben sich hartnäckig festgesetzt. Spätestens, wenn beim nächsten Aufheizen unangenehme Gerüche durch die Küche ziehen, ist klar – jetzt muss geputzt werden. 

Die gute Nachricht: Teure Spezialreiniger sind dafür meist gar nicht nötig. Oft reichen simple Hausmittel völlig aus, um den Ofen wieder auf Hochglanz zu bringen. Sie sind zudem günstig, umweltfreundlich und in den meisten Küchen ohnehin vorhanden.

Backpulver

Das wohl effektivste Hausmittel gegen eingebrannte Verschmutzungen findet sich in nahezu jeder Küchenschublade: Backpulver. Das Pulver kann selbst hartnäckigste Krusten lösen.

Ein Päckchen Backpulver wird mit etwa vier Esslöffeln Wasser zu einer cremigen Paste verrührt. Diese trägt man großzügig auf die verschmutzten Stellen auf und lässt sie mindestens eine Stunde einwirken. Bei starken Verkrustungen darf es auch gerne länger sein. Nach der Einwirkzeit lässt sich die Paste samt gelöstem Schmutz einfach mit einem feuchten Schwamm abwischen.

Salz und Zitrone

Wer kein Backpulver zur Hand hat, kann auch zu anderen bewährten Hausmitteln greifen. Gewöhnliches Speisesalz etwa eignet sich hervorragend für die Reinigung von Backblechen. Dafür wird das Salz auf der feuchten Oberfläche verteilt und der Ofen bei niedrigen 50 Grad für etwa 45 Minuten erhitzt. Sobald sich das Salz bräunlich verfärbt, kann der gelöste Schmutz einfach mit warmem Wasser ausgewischt werden.

Auch Zitronen haben sich als natürliche Fettlöser bewährt. Der Saft einer ausgepressten Zitrone wird mit etwas Wasser vermischt und in einem hitzebeständigen Gefäß in den Ofen gestellt. Bei 120 Grad verdampft die Flüssigkeit langsam und löst dabei fettige Ablagerungen von den Wänden. Angenehmer Nebeneffekt: Die Zitrone hinterlässt einen frischen Duft in der gesamten Küche.

Bei hartnäckigen Fällen hilft Natron

Für besonders eingebrannte Stellen hat sich Natron als wahres Wundermittel erwiesen. Das Pulver wird im Verhältnis eins zu eins mit Wasser vermischt und auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

Nach etwa 30 Minuten Einwirkzeit lassen sich selbst alte Verkrustungen deutlich leichter entfernen. Wer die Wirkung noch verstärken möchte, kann statt Wasser auch Essig im Mischverhältnis 2x Natron zu 1x Essig verwenden. Die dabei entstehende Schaumreaktion ist völlig normal und sogar erwünscht.

Die beste Strategie bleibt allerdings die Vorbeugung: Wer Backpapier verwendet und Spritzer direkt nach dem Backen wegwischt, erspart sich die große Putzaktion. (eyn)

 

Verwendete Quellen

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